Frankreich

Sänger Chris Brown kann in USA zurück

Der in Paris wegen Vergewaltigungsvorwürfen festgenommene US-Sänger Chris Brown kann nach seiner Freilassung aus dem Polizeigewahrsam nach Angaben seines Anwalts in die Vereinigten Staaten zurückkehren.

Der US-Rapper Chris Brown kann nach Angaben seines Anwalts nach seiner Freilassung aus dem Polizeigewahrsam in Paris in die USA zurückkehren. (Archivbild)

"Vorerst hat die Justiz ihn nicht gezwungen, in Frankreich zu bleiben, aber wenn er zurückkommen muss, wird er es tun", sagte sein Anwalt Raphaël Cliche der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen, teilte die Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur mit.

Brown war am Montag in der französischen Hauptstadt wegen des Verdachts der Vergewaltigung festgenommen worden. Ihm wurden ausserdem Drogendelikte zur Last gelegt.

Am Dienstagabend wurde der 29-Jährige wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Browns Anwalt hatte erklärt, sein Mandant erkläre sich für unschuldig und habe ihn aufgefordert, Anzeige wegen Verleumdung zu stellen.

Brown postete ohne den Vorfall direkt nennen nach seiner Freilassung auf Instagram in Grossbuchstaben: "Ich will es ganz deutlich sagen..... Das ist falsch (...). Für meine Tochter und meine Familie ist das so respektlos und entgegen meines Charakters und meiner Moral!!!!!" Dazu postete er ein Bild mit der Aufschrift "This B!tch lyin'" (dt. Dieses Miststück lügt). Am Mittwochnachmittag war der Post nicht mehr auf seiner Instagram-Seite zu finden.

Nach Angaben von AFP beschuldigt aktuell eine 25-jährige Frau den Sänger, einen seiner Freunde und einen Leibwächter, sie in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar in einem Luxushotel sexuell missbraucht zu haben. Sie habe vorher einen Teil des Abends mit dem Sänger und anderen Frauen in einem Club verbracht.



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