Bundesgericht

"Parkhausmörderin" bleibt verwahrt

Die Verwahrung der Zürcher "Parkhausmörderin" wird nicht in eine stationäre Massnahme umgewandelt. Das Bundesgericht hat einen entsprechenden Entscheid des Zürcher Obergerichts vom September vergangenen Jahres bestätigt.

Das Bezirksgericht Zürich überprüfte die Verwahrung der "Parkhausmörderin" (2.v.r.) im Januar 2016. (Archiv)

In einem am Freitag publizierten Entscheid hält das Bundesgericht fest, dass die Bedingungen für eine stationäre Massnahme nicht erfüllt seien. So könne nicht davon ausgegangen werden, dass bei der verurteilten Frau mit einer stationären Massnahme die Rückfallgefahr tatsächlich reduziert werden könne.

Wie aus dem Urteil hervor geht, hielt ein Gutachter fest, dass die Verurteilte in den vergangenen Jahren mit der in der Justizvollzugsanstalt betriebenen Therapie "gewaltige Fortschritte" gemacht habe. Eine deliktorientierte Therapie sei jedoch nicht möglich.

Intensivere Therapie nicht möglich

Derzeit werde soweit therapiert, als dies bei der mit einer ausgesprochen ungewöhnlichen und auch schwerwiegenden Persönlichkeitsproblematik behafteten Frau möglich sei, schreibt das Bundesgericht in seinen Erwägungen. Eine Änderung des Status' würde also keine Veränderung bei der Therapie ermöglichen.

Die "Parkhausmörderin" sitzt seit 20 Jahren hinter Gittern. 2015 wurde das Sicherheitsregime leicht gelockert. Davor lebte sie in der höchsten Sicherheitsstufe, was eine komplette Isolation bedeutet.

Die heute 45-Jährige hatte im Sommer 1991 im Zürcher Parkhaus Urania eine 29-jährige Frau erstochen. Im Januar 1997 brachte sie im Chinagarten eine 61-Jährige um - ebenfalls mit einem Messer. Bei einer weiteren Attacke überlebte das Opfer.

2001 wurde die Frau zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt. Die Freiheitsstrafe wurde aufgeschoben und eine Verwahrung nach damaligem Recht angeordnet. (Urteil 6B_1343/2017 vom 09.04.2018)



Weitere SDA-News
14:41 Umstrittene Rapper nicht in Schaffhausen 14:39 Auch Thiem gegen Nadal chancenlos 14:27 Italien weiter auf Suche nach Koalition 14:00 Weiteres Skandal-Spiel in der Türkei 13:40 Weltkriegsbombe in Berlin entschärft 13:37 Umstrittene Rapper nicht in Schaffhausen 13:36 Frühjahrsmesse muba eröffnet 13:24 Burkhalter erklärt Rücktritt aus Bundesrat 12:52 Moon und Kim durch "heissen Draht" verbunden 12:48 Aargau schützt "Kinderstube" der Fische 12:38 Lausanne-Sport setzt Trainer Celestini ab 12:37 Irische Grenze bleibt Knacknuss für Brexit 12:35 30 Tote im öffentlichen Verkehr im 2017 12:30 Wenger tritt bei Arsenal vorzeitig ab 12:16 Bundesanwalt zieht Bilanz 12:01 "Parkhausmörderin" bleibt verwahrt 11:44 Golubic eröffnet gegen Halep 11:32 Wenger tritt bei Arsenal vorzeitig ab 11:31 Wenger tritt bei Arsenal vorzeitig ab 11:12 Wenger tritt bei Arsenal vorzeitig ab 11:09 Massive Attack verewigt sich in DNA 11:01 Zugunglück in Salzburg 10:59 Peter Jehle beendet seine Karriere 10:56 Borenovic übernimmt Lausanne bis Saisonende 10:44 Aus Swasiland wird "eSwatini" 10:38 Raser-Ente in Köniz geblitzt 10:15 ETA bittet Opfer um Verzeihung 10:12 FCZ bis Saisonende ohne Bangura und Maouche 10:00 Terrorismus und Wirtschaftskriminalität 09:53 Swica wächst 2017 deutlich 09:46 Rigi Bahnen auf Erfolgskurs 09:41 Rigi Bahnen auf Erfolgskurs 09:38 Stromverbrauch in der Schweiz bleibt stabil 09:32 Untersuchung: Mann erschoss Partnerin 09:30 Wichtige Entscheidungen am Lebensende 07:54 Aduno steigert Gewinn deutlich 07:53 Mattel-Chefin tritt zurück 07:46 Viele Verletzte bei Zugunglück in Salzburg 07:44 Viele Verletzte bei Zugunglück in Salzburg 07:42 Viele Verletzte bei Zugunglück in Salzburg 07:09 NBA-Playoffs: Golden State mit drittem Sieg 06:49 USA richten 83-jährigen Mann hin 06:46 Washington gleicht Playoff-Serie aus 06:27 Neue Enthüllungen mit den Comey-Papieren 05:44 Fischers Blick nach Nordamerika 05:13 In Deutschland sprudeln die Steuereinnahmen 02:54 Giuliani wird Anwalt von US-Präsident Trump